Schmerwitz

Schmerwitz, im Naturpark Hoher Fläming gelegen, ist ein ehemaliges Gutsdorf und wird heute noch von seinem Landwirtschaftsbetrieb geprägt. Der historische Gutshof stellt nach der Sanierung erster Gebäude ein Schmuckstück dar.

Auf dem Dorfanger ist die Skulptur „Welle“ von Volkmar Haase aufgestellt, die der Gemeinde von Gerrit van Schoonhoven geschenkt wurde.

Eine Infotafel am Anger informiert die Besucher über die Besonderheit der nach dem Krieg entstandenen Wohnstallhäuser. Der Anger stellt ein gelungenes Gesamtensemble dar.

Aus der Geschichte

  • 1388 erstmals urkundlich erwähnt
  • 1736 ist in Schmerwitz ein Rittergut bezeugt, vorher lag es wüst,
  • zu DDR-Zeit war das Gut ein volkseigener Saatgutbetrieb, auf dem Schlossgelände eine Kampfgruppenschule
  • Gut diente nach der gesellschaftlichen Wende als landwirtschaftlicher Zweckbetrieb einer Suchthilfeorganisation
  • seit dem 1.4.2000 Ausbau zu einem modernen landwirtschaftlichen Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau durch Familie van Schoonhoven
  • heute Seniorenhaus Schloss Schmerwitz GmbH auf dem Schlossgelände
  • barocke Schlossanlage ungenutzt

Schmerwitz ist ein junges Dorf obwohl hier auch ein Seniorenheim steht. In den Häusern wohnt eine bunte, ja internationale Mischung von Menschen. Die gute Infrastruktur mit Naturkindergarten, Zahnarzt und Bio-Hofladen, aber auch das kulturelle Leben macht das Dorf attraktiv. Dazu trägt der gemeinnützige Suchthilfe-Verein Scarabäus bei, der eine Töpferei und ein Café betreibt.

Mit dem benachbarten Schlamau bildet Schmerwitz heute einen Ortsteil der Gemeinde Wiesenburg/Mark. Durch eine wellige reichstrukturierte Landschaft verbinden der Internationale Kunstwanderweg und der Flämingradweg beide Orte. Deren Umfeld weist durch Pflanzungen eines Biotopverbundsystems einen besonderen Wert für verschiedenste Tiere auf. Auch die Einwohner wissen das zu schätzen und treffen sich bei der jährlichen Winterwanderung an der gemeinsamen Gemarkungsgrenze.

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